Sara und Thomas Kindlimann
SÜDAFRIKA 2012
18. Tag
BLOG - SÜDAFRIKA 2012
Geschrieben von: Thomas Kindlimann   
Freitag, 21. Dezember 2012 um 00:00 Uhr

und schon der letzte Tag

für den letzten Tag teilten wir unsere Gruppe auf. Die einen gingen nochmals an die Düne um sich ein letztes Mal in Südafrika fliegerisch auszutoben, die Andern machten eine Shoping Tour in Kapstadt mit anschliessender Besichtigung von einem Weingut. Wir alle gniessen nochmals die Sonne und die Südafrikanische Wärme. Bei einem feinen Essen und gutem Wein lassen wir unsere Ferien ausklingen. Um 17 Uhr fuhren wir dann los zum Flughafen. Um 20 Uhr flogen wir pünktlich in Kapstadt ab und landeten ohne Umwege am Mittwoch Morgen um 6.30 Uhr in Zürich.

Es waren wieder einmal sehr tolle Ferien. Ich möchte nochmals vor allem Jaco danken, er hat einen riesen Job gemacht. Auch ein Dank an Barry und Candice, sie führten unsere Gruppe ausgezeichnet. Wir konnten viel fliegen und wurden auch kulinarisch sehr verwöhnt. Wir hoffen, dass wir diese Reise in den nächsten Jahren wieder durchführen können, Südafrika ist wirklich eine Reise wert.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 21. Dezember 2012 um 07:47 Uhr
 
17. Tag
BLOG - SÜDAFRIKA 2012
Geschrieben von: Thomas Kindlimann   
Montag, 17. Dezember 2012 um 00:00 Uhr

Fliegen in Hermanus

Tagwache um 0500! Abfahrt um 0600 Uhr in Richtung Hermanus. Als wir über den Sir Loris Pass fuhren, blies uns jedoch bereits eine steife Brise entgegen. Ein starker Süd-Ost-Wind. In Hermanus angekommen, war von diesen starken Wind nicht mehr viel zu spühren. Der Wind war perfekt. Nach einem kurzen Briefing gings bereits kurz nach 8 Uhr in die Luft. Die Verhältnisse waren anfänglich noch gut genug um sich in der Luft zu halten. Bald jedoch fanden wir uns im Landeanflug wieder. Der Wind hatte nach kurzer Zeit schon abgestellt. Also nochmals rauf und raus. Beim zweiten Mal gings thermisch besser und der Startplatz konnte deutlicher überhöht werden. Jedoch wurde die bessere Thermik bald zu stark. Auch der Wind frischte auf und es wurde deutlich schwieriger, ja sogar sportlich. Wir mussten leider das Fliegen abbrechen. Nach einem kleinen Imbiss am schönen Strand von Hermanus, machten wir uns auf den Rückweg. Unterwegs stoppten wir für einen kurzen Besuch bei einer Pinguinkollonie. Zuhause bereitete uns Barry zum Nachtessen drei riesen Filet zu. Einmal mehr liessen wir somit den Tag mit viel gutem Fleisch ausklingen.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 17. Dezember 2012 um 20:25 Uhr
 
16. Tag
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Geschrieben von: Thomas Kindlimann   
Sonntag, 16. Dezember 2012 um 00:00 Uhr

Lions Head - Kapstadt

Endlich konnten wir in Kapstadt fliegen. Der Wind war eher schwach angesagt, im Nachhinein zu schwach. Den Flug musste man sich verdienen mit einem halbstündigen Marsch an der prallen Sonne. Wir wurden belohnt, mit einer tollen Aussicht, super Startverhältnissen und zwei schönen Flügen. Das kühle Landebier am Strand schmeckte vorzüglich. An solche Tage könnten wir uns gewöhnen, jedoch ist das Ende bereits nah.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 16. Dezember 2012 um 21:42 Uhr
 
15. Tag
BLOG - SÜDAFRIKA 2012
Geschrieben von: Thomas Kindlimann   
Samstag, 15. Dezember 2012 um 00:00 Uhr

                                                                        

Eine Düne als Spielplatz für Gleitschirmflieger

Es blieb keine Zeit den Kater auszuschlafen. Schon früh machten wir uns auf den Weg an die Düne von Langebaan. Über lange gerade Strassen fuhren wir zu dem uns noch unbekannten Startplatz und trafen auf eine 40m hohe Sanddüne und erkannten rasch die top Bedingungen. Spielen, spielen, spielen. Fliegen, landen, starten, wing-overn und „sändele“ stand auf den Programm. Nach fünf Stunden kam endlich eine Nebelbank und erlöste uns von der Fliegerei. Schliesslich machten wir uns mit einigen Kilo Sand in den Schirmen, auf den Heimweg.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 15. Dezember 2012 um 19:11 Uhr
 
14. Tag
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Geschrieben von: Thomas Kindlimann   
Freitag, 14. Dezember 2012 um 00:00 Uhr

Porterville zum Schluss!

Bereits Morgens war packen angesagt und wir mussten das einmalig schöne „Berghüttli“ mit Swimmingpool verlassen. Zum Abschied winkten wir den Pavianen und fuhren zum Startplatz. Nach einer Stunde Wartezeit bei bedecktem Himmel und Windstille, schmissen wir uns trotzdem noch in die Luft. Erneut gelang einigen wieder der Flug nach Renosterhoek, jedoch nicht mehr mit dieser fantastischen Höhe der letzten Tage. Sie mussten sich den Weg hart erkämpfen. Nachdem wir alle Piloten in der brütenden Hitze wieder eingesammelt hatten, machten wir uns auf den Weg zurück nach Kapstadt. Den Abend verbrachten wir am Strand bei wenig Wind und grossen Wellen, genau richtig für die Surfer. Nach dem Essen stürzten wir uns ins Nachtleben von Kapstadt. Schliesslich mussten manche ins Auto „geprügelt“ werden, sodass wir auch am Tag danach flugfähig sein würden ;)

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 15. Dezember 2012 um 19:12 Uhr
 
13. Tag
BLOG - SÜDAFRIKA 2012
Geschrieben von: Thomas Kindlimann   
Donnerstag, 13. Dezember 2012 um 00:00 Uhr

noch ein Hammer Tag!

Am Morgen startete der Tag mit einem kurzen Regenguss. Zu guter letzt kam dann auch noch der Wind von der falschen Seite.  So nutzten wir die Zeit für einen Schwumm in einem nahegelegenen Weiher. Bei den Temperaturen eine willkommene Erfrischung. Doch plötzlich kam Hektik auf. Der Wind eingeschlafen, die Thermik perfekt! Es zeigte sich wieder einmal, dass ein früher Start die richtige Entscheidung war. Ein Teil der Truppe blieb leider, aufgrund starkem Seitenwind, auf dem Boden. Diejenigen welche in der Luft waren, konnten einen wunderschönen Streckenflug geniessen. Erneut stiegen wir teils bis auf 2800m und flogen bis nach Renosterhoek. Erstaunlich wie schnell das Wetter sich hier ändern kann.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 15. Dezember 2012 um 19:12 Uhr
 
12. Tag
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Geschrieben von: Thomas Kindlimann   
Mittwoch, 12. Dezember 2012 um 00:00 Uhr

 

Und es kam noch besser!

Da der Wind immer noch von Osten angesagt war, fuhren wir erneut nach Piketberg. Wir packten und machten uns bereit um die nächsten drei Tage in Porterville zu verbringen. Im Gegensatz zum vorherigen Tag war kaum Wind auf dem Weg nach Piketberg. Bereits im Radio wurde ein sehr heisser Tag, mit Temperaturen um die 40° angekündigt. Erneut erklommen wir den Weg zum Startplatz und machten uns für den Start bereit. Hierbei wurde jede noch so kleine Schattenplätzchen ausgenutzt. Die grosse Hitze und eine Inversion liess Skepsis aufkommen. Nach einer kurzen Wartezeit startete Alex als erster. Als er den Startplatz überhöht hatte, liessen die anderen nicht lange auf sich warten. Ich startete kurz nach ihm und flog zuerst wieder zur Antenne, um Anlauf zu holen. Es ging bereits bis auf 1700m. Auf dem Weg zurück zum Startplatz, sah ich die anderen wie sie bereits kurz vor dem grossen Berg im Süden Höhe machten. Später sah ich Alex nur noch als orangen Punkt in der Luft. Ich folgte ihm, konnte jedoch nie so hoch steigen. Über dem grossen Berg angekommen, sah ich wunderschöne Qumuli, wo ich dann auch auf über 3000m aufsteigen konnte. Eine wahnsinns Aussicht! Alex und Jaco waren schon fast auf der anderen Talseite. Jaco musste einige Male von tief unten aufdrehen, schaffte es jedoch immer wieder auf 2800m. Andi verpasste um nur wenige Meter einen rettenden Anschlussschlauch und musste nach rund 2,5h die Landung planen. Jaco war unschlüssig und flog zuerst in Richtung Renosterhoek. Da in grosser Höhe der Wind eher von Süden kam, änderte Jaco seinen Plan und wir flogen neu mit dem Ziel in Porterville zu landen. Ich fand dies eine gute Idee und flog los. Immer wenn ich unter 2000m sank, musste ich gegen den Nordwind kämpfen. Ich liess aber nicht locker und kämpfte mich bis nach Porterville durch. Und das fast in Talmitte. Plötzlich gings locker und ich erreichte mit extrem viel Höhe den Startplatz von Porterville. So konnte ich direkt, nach rund 4,5h Flug, bei unserer Unterkunft landen. Allen gelangen tolle Flüge.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 12. Dezember 2012 um 21:57 Uhr
 
11. Tag
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Geschrieben von: Thomas Kindlimann   
Dienstag, 11. Dezember 2012 um 00:00 Uhr

 

Hammerflug

Heute fuhren wir bereits um 7.30 Uhr los Richtung Piketberg. Angekommen erklommen wir bei heissen Temperaturen den Weg hinauf zum 1-Gleitschirm-Startplatz. Wir machten uns sofort bereit, da weitere Tourguides erwartet wurden. Bereits als erster startete ich und flog in Richtung Süden, bis zur Antenne. Immer wieder versuchte ich von der Krete wegzufliegen. Doch die Fläche konnte noch nicht genug Thermik liefern. Tief flog ich zurück in Richtung Startplatz. Schon fast beim Landen begann das Vario doch noch zu piepsen. In einem Zug gings auf 1500m. Nun flog ich, der Ridge entlang, bis zum höchsten Berg, etwa 15km. Dort konnte ich nochmals schön Höhe machen. Nun wollte ich es wissen und stach ins Flachland hinaus. Ich ahnte nichts Gutes, da ich ein Dauersinken von 4-5m/s hatte. Ich konnte die Hauptstrasse überqueren, wonach sich plötzlich der rettende Schlauch vor mir aufbäumte. Erneut konnte ich bis 1700m aufdrehen. Nun folgte ich der Strasse zum Piekenierspass. Auf dem Weg konnte ich noch zwei, drei Mal aufdrehen. Kurz vor dem Pass war ich wieder im Tiefflug unterwegs. Doch dann der Bart des Tages! Ich stieg stetig und erreichte nach kurzer Zeit eine Höhe von 2300m. Per Funk hörte ich, dass Jim in Renosterhoek gelandet sei. So schoss ich mit Rückenwind, zum Teil mit über 70Km/h, in Richtung Renosterhoek. Zwischen durch konnte ich immer wieder ein bisschen Höhe machen. Da ich am Ziel noch viel Höhe hatte, flog ich gegen den Wind, soweit wie es ging, zurück. Kaum gelandet, bei 35° im Schatten, kam auch schon Candice mit dem Bus angebraust. Die Rückreise im klimatisierten Bus war eine richtige Belohnung nach dem heissen Ritt. Den Flugtag rundete ich mit einem Lande-Glacé ab, wonach wir uns auf den Rückweg nach Kapstadt machten. Ein weiteres Mal, schon fast nicht mehr erwähnenswert, schlossen wir den Tag mit reichlich ausgezeichnetem Essen.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 11. Dezember 2012 um 21:39 Uhr
 
10. Tag
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Geschrieben von: Thomas Kindlimann   
Montag, 10. Dezember 2012 um 00:00 Uhr

 

zu Fuss den Tafelberg erklommen

Schon am Vorabend war klar, dass der starke Wind keine Flüge zu liess. Unser Alternativprogramm startete mit einem Berglauf auf den Tafelberg. In Rekordzeit von 1h 5min erklommen wir den steilen, mit grossen Stufen versehenen, Westaufstieg. Wir verbrachten eine Weile vor dem geschlossenen Restaurant und spielten mit den frechen Vögeln. Natürlich genossen wir auch die atemberaubende Aussicht aus Kapstadt und den Lionshead. Sobald sich die unsportlichen unter uns ein wenig erholt hatten, nahmen wir dann den Abstieg wieder in Angriff, da aufgrund des starken Windes die Bergbahn nicht in Betrieb war. Mit dem offenen City-Bus fuhren wir dann der Küste entlang. Wir machten halt um uns mit gutem Essen zu verpflegen und genossen die Sonne und die Wellen.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 11. Dezember 2012 um 21:38 Uhr
 
9. Tag
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Geschrieben von: Thomas Kindlimann   
Sonntag, 09. Dezember 2012 um 00:00 Uhr

 

nach einem kurzen Flug gings zurück nach Kapstadt

Der Plan war eigentlich, nochmals ab dem Oststartplatz der Paradise Ridge zu fliegen. Leider stimmte am Morgen der Wind nicht. So fuhren wir nach Sedgefield und flogen dort ein Stündchen. Danach traten wir die lange "Heimreise" nach Kapstadt an. In Kapstadt genossen wir bei feinem Essen den Sonnenuntergang und bestaunten die Kite-Surfer mit ihren zum Teil tollkühnen flügen übers Meer. Wir wussten gar nicht, dass man mit einem Kite so hoch fliegen kann!

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 11. Dezember 2012 um 21:35 Uhr
 
8. Tag
BLOG - SÜDAFRIKA 2012
Geschrieben von: Thomas Kindlimann   
Samstag, 08. Dezember 2012 um 00:00 Uhr

 

kleine, feine Flügli

Heute machten wir uns bereits um 0700 Uhr auf den Weg zum Frühstück an einen Bauernmarkt. Die anfänglich leicht bedrückte Laune über das frühe Aufstehen verflog bald, als kurz nach unserer Ankunft auf dem Markt, die Warteschlangen vor den Verkaufsständen immer länger wurden.

Mit riesen Erwartungen machten wir uns auf den Weg zur sagenumwobenen "Map of Africa". Oben angekommen stürmten wir mit Fotoapparaten bepackt zum genannten Aussichtspunkt. Nach ungefähr 10 Minuten und viel Fantasie erkannten wir schliesslich einen braunen Fluss, welcher einen Hügel in Form des südlichen Teils des afrikanischen Kontinets formte. Wir waren trotzdem begeistert! Mit einem kleinen Flug an der Map of Africa und einem Ritt an der Paradise Ridge, schlossen wir unser Flugprogramm für den Tag ab. Aber natürlich wartete einmal mehr ein extrem leckeres Nachtessen auf uns.

Spruch des Tages: Willst du deine Schnecken nicht "bezohlen", sollte man dir den Arsch versohlen!

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 08. Dezember 2012 um 21:44 Uhr
 
7. Tag
BLOG - SÜDAFRIKA 2012
Geschrieben von: Thomas Kindlimann   
Freitag, 07. Dezember 2012 um 00:00 Uhr

 

der erste Streckenflug

Eigentlich wollten wir heute an der Paradise Ridge fliegen gehen. Die Windprognosen sahen jedoch recht schwach aus, somit entschieden wir uns 2 Std. nach Osten zu fahren um ein neues Fluggebiet kennen zu lernen. In Kareedouw angekommen fuhren wir auf einer holprigen Naturstrasse zum 300m höher gelegenen Startplatz. Barry erklärte uns beide Richtungen in die wir fliegen können. Gelandet wird nur auf einer Wiese, neben der Hauptstrasse. Dies tönt simpel, ist aber wegen der geringen Höhe und dem mässigen Wind nicht immer so einfach. Ich startete früh, nachdem die Windrichtung besser war,  konnte schön aufdrehen und flog zuerst gegen den Wind Richtung Westen. Es lief super, schöne Thermik und noch nicht zu viel Gegenwind. Nach einigen Kilometern musste ich feststellen, dass der Wind mehr Richtung West gedreht hat und entgegen den Prognosen stärker wurde. Also kehrte ich um und flog zurück zum Startplatz. Andi und Jaco machten sich bereits auf den Weg Richtung Osten. Mit Rückenwind ging es flott dahin. Der Wind machte das Thermikdrehen schwierig. Die tiefe Basis half auch nicht um sicher vorwärts zu kommen. Andi erwischte es als Ersten. Er musste auf halber Strecke landen, so wie wir es ausgemacht hatten. Jaco flog sehr  gut und offensiv, ich konnte ihn nicht einholen. Er erwischte immer guten Anschluss, während dem ich immer relativ tief einsteigen musste. So flogen wir bis fast an das Ende der Ridge und bogen dann bei der Antenne ab Richtung Hauptstrasse. Der Wind versetzte uns sehr stark. Mit dem Abdrift schafften wir noch zusätzliche 3 Kilometer bis zur Autobahnausfahrt, bei welcher uns Candice nach unserem perfekten Flug abholte. En super Flug

Spruch des Tages: Geht der Jaco auf die Strecke, ist auch Thomas nicht weit um die Ecke. 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 08. Dezember 2012 um 21:40 Uhr
 
6. Tag
BLOG - SÜDAFRIKA 2012
Geschrieben von: Thomas Kindlimann   
Donnerstag, 06. Dezember 2012 um 00:00 Uhr

                                                                       

zum Dessert die Paradise Ridge

Bei stahl blauem Himmel fuhren wir am Donnerstagmorgen zum Startplatz von Sedgefield. Das Ziel war eigentlich die Paradise Ridge. Leider war der Wind am Morgen noch zu schwach dazu. In Sedgefield ging es wie immer thermisch sehr gut: raus, rauf und Top landen. Zeit um neue Fotoeinstellungen zu testen. Es gab wirklich schöne Bilder. Am späteren Mittag spürte man am Startplatz plötzlich einen kühleren Wind. Dies war das Zeichen um an die Paradise Ridge zu wechseln. An der Rampe das gleiche Bild wie vor 2 Jahren. Genau genug zum soaren, aber kein bisschen mehr. Also hoffen der Wind nimmt nicht ab, sonst heisst es am Strand wandern. Es war genial. Ohne einen Kreis flogen wir die 8 km. lange Kante ab. Wunderschön ohne eine Turbulenz. Ganze 5 Mal war ich die Ridge abgeflogen. Zum Schluss flog ich ums Eck, soarte neben dem Oststartplatz nochmals auf und gleitete noch bis nach Sedgefield zu unserer Unterkunft zuzrück. Es war traumhaft. Jedoch erwischte es zwei von uns, die einige Kilometer im Sand zurücklegen mussten.

Spruch des Tages: Hats keinen Wind der Paradise Ridge entlang, wirds dir bald schon Angst und Bang.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 08. Dezember 2012 um 21:47 Uhr
 
5. Tag
BLOG - SÜDAFRIKA 2012
Geschrieben von: Thomas Kindlimann   
Mittwoch, 05. Dezember 2012 um 00:00 Uhr

 

leider nur ein kurzes Windfenster.

Früh gings los. Bereits um 0715 Uhr fuhren wir zum Oststartplatz "Gerricka's Point" der Paradise Ridge. Die Prognosen prophezeiten für den Nachmittag starken Wind von Ost nach Süd drehend. Also früh starten in Richtung Osten und warten bis der Wind dreht. Dann ab, der Paradise Ridge entlang bis nach Holiday Inn. Alles lief wie geplant, doch anstatt der Wind drehte, wurde er nur noch stärker. Wir wurden gezwungen mit angelegten Ohren, voll beschleunigt, zu landen. Bereits um 1030 Uhr war jedoch unser Flugtag vorbei, wonach wir uns einen der vielen Strände zum "chillen" aussuchten.

Spruch des Tages: Stehen draussen Wolken mit viel Regen, bringt das Fliegen keinen Segen.

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 08. Dezember 2012 um 21:45 Uhr
 
4. Tag
BLOG - SÜDAFRIKA 2012
Geschrieben von: Thomas Kindlimann   
Dienstag, 04. Dezember 2012 um 00:00 Uhr

 

auch Regen hält uns nicht vom soaren ab.

Unser Regenprogramm: Ans Gute glauben, mit dem Anhänger als Wanderer getarnt losfahren, somit Petrus täuschen und im richtigen Moment "lossoaren". Genau so haben wirs gemacht. Ob mit grossem oder kleinem Schirm, zum Fliegen braucht es wenig Hirn. Noch Fragen? Wir flogen uns satt, da seit ihr platt! :) :) :)

Der Spruch vom Tag: Statt an der Kante, klebte er an der Lampe sad

 

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 04. Dezember 2012 um 22:16 Uhr
 
1.-3. Tag
BLOG - SÜDAFRIKA 2012
Geschrieben von: Thomas Kindlimann   
Montag, 26. November 2012 um 00:00 Uhr

Die ersten Tage sind schon vorbei!

Nach einem guten Flug mit Edelweiss bei halb leerem Flieger sind wir gut in Kapstadt gelandet. Barry und Candice erwarteten uns bereits. Wir bezogen unsere Unterkunft und begrüssten unsere zusätzlichen Fliegerkollegen aus der Schweiz Deutschland, England und Kanada.

Die Windprognosen für den  Samstag sahen nicht sehr gut aus. Wir fuhren nach Paarl Rock, sahen uns den Landeplatz an und genossen einen feinen Capuccino. So fuhren wir leider ohne einen Flug zurück nach Kapstadt. Dort genossen wir die südafrikanische Sonne am Strand bei einem kühlen Bier.

Für den Sonntag sahen die Prognosen eigentlich gut aus. Früh fuhren wir nach Porterville um auf Strecke zu gehen. Auf halbem Weg mussten wir leider feststellen, dass die Wolken viel zu tief hängen und das auch einige Regenschauer zu sehen waren. Also entschlossen wir uns zurück zu fahren und den Tag für die 6 stündige Reise nach Wilderness zu nutzen. Barry hatte noch ein Ass im Ärmel und er führte uns zu einem kleinen Küstenfluggebiet in Dana Bay. Der Start verlangte einem einiges an Können ab. Der Flug danach war aber einfach perfekt. Das Fliegen im turbulenzfreiem Meerwind genossen wir sehr.  In Wilderness bezogen wir unsere grosszügigen Zimmer in Barrys vor einem Jahr innen neu renoviertem Holzhaus. Am Abend verwöhnten uns Candice und Barry mit riesigenn T-Bone-Steaks. Auch die Beilangen waren nicht zu verachten, fanden jedoch kaum noch Platz auf dem Teller ;)

Am Montag, bei bedecktem Himmel, fuhren wir zum 200m hochgelegenen Startplatz. Niemand traute Barrys Aussage, die Höhe halten zu können. Zum Glück wurden wir eines besseren belehrt! Soaren und Toplanden bis zum Abwinken! Andi machte bestimmt 30 Top-Landings! Genau so muss ein Flugtag aussehen. Dieser perfekte Tag wurde einmal mehr mit viel Fleisch, 350g Fillett am Spiess, abgeschlossen.

Spruch des Tages: In der Kurve, mei o' mei, gings doch nicht am Baum vorbei. Von diesen Bäumen wird er noch lange träumen... sad

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 04. Dezember 2012 um 22:22 Uhr