Italienreise 17

Eigentlich sollte uns die Reise nach Slovenien führen. Die Wetterprognosen für diese Region war aber so schlecht, dass wir uns entschieden weit in den Süden zu fahren, bis nach Norma. Die Fahrerei hatte sich gelohnt. Wir konnten in Norma 2 Tage ausgezeichnet fliegen. Da für den Donnerstag viel Wind angesagt war, entschieden wir uns für einen Tag am Meer, die Sonne und den Strand geniessen. Die Reise führte uns dann weiter nach Cassino. Dort fanden wir eine ausgezeichnete Unterkunft. So liesse es sich leben. Nach einem Morgen-Flug in Cassino besuchten wir noch ein neues Fluggebiet namens San Donato. Dort war der Weg zur Thermik weit und der Einstig ein bisschen harzig. Mit einem wunderschönen Abendflug in Cassino schlossen wir den Tag ab. Am nächsten Tag ging die Reise weiter nach Serrone. Auch da gab es tolle Flüge. Der Landeplatz war nicht nur schwierig zu finden, auch das Landen stellte sich als nicht ganz so einfach heraus. Noch am selben Tag fuhren wir nach Poggio Bustone. Auch dies ist ein ausgezeichnetes Streckenfluggebiet. Leider hat es auch dort, wie in den Meisten von uns besuchten Fluggebieten, Flugplätze, die einem ein bisschen einschränken. Vor allem wenn man im Flachland fliegen möchte, was dort oft ausgezeichnet funktioniert. Am späteren Nachmittag setzten wir unsere Reise fort, bis nach Assisi. Der Monte Subasio ist eine einzige, sehr, sehr grosse Spielwiese. Man muss dort einfach mit dem Schirm ein bisschen spielen und die tolle Aussicht geniessen. Leider kam es am frühen Nachmittag zu Überentwicklungen. So hatten wir wenigstens genug Zeit für den kulturellen Teil in der Stadt des heiligen Bruders Franz von Assisi. Für den Dienstag war wieder schönes Wetter angesagt, aber eben bei zügigem Nordwind. Wir entschieden uns weiter in Richtung Norden zu fahren und hofften, in Lucca bei Pisa noch fliegen zu können. Der Wind begleitete uns auf der ganzen Reise. Am Landeplatz sah es dann aber gar nicht so schlecht aus und als dann noch einheimische Piloten kamen, hofften wir doch noch auf einen Flug. Am Startplatz war aber schnell klar: das gibt leider keinen Flug. Auch die Italienischen Piloten hatten schon gar nicht ausgepackt. So ging es weiter Richtung Norden nach Bergamo ins Fluggebiet vom Monte Linzone. Die Reise schlossen wir mit einem Flug vom Startplatz Roncola ab. Trotz guter Windprognosen und vielversprechendem Aufwind am Starplatz war die Thermik schwach und der Wind kam zu stark von der Seite. Ein schöner Flug gab es trotzdem, leider nur nicht so lange wie erhofft.

Es war eine sehr schöne Reise. Die Stimmung war immer ausgezeichnet und wir haben viel gesehen und auch einige neue Fluggebiete kennen gelernt.

Ich hoffe, dass wir nächstes Jahr nun doch die geplante Slovenienreise durchführen können.

Fotos

Album