Bregenzerwald 2020

Nach ausführlichem Wetterbriefing entschlossen wir uns für den Bregenzerwald. Es war die einzig sinnvolle Region um mindestens an den Ersten Tagen fliegen zu können. Am Donnerstag sollte es stürmisch werden und am Freitag sollte uns dann eine Kaltfront überqueren.

Wir starteten mit Flügen in Bezau. Für mich war dieses Gebiet Neuland wie für alle auch. Die Ersten Flüge waren super, bis am Mittag der Bodenseewind den Grat überspühlte und man somit mit Leethermik zu kämpfen hatte. So wussten wir, mittags sollte man in Richtung Andelsbuch starten. Für die Nacht fanden wir ein ausgezeichnetes Hotel mit Wellnessbereich, einem 5 Gang Abendessen und einem mega Frühstücksbuffet.

Am Dienstag flogen wir zuerst in Schoppenau vom Diedamskopf. Dies war ein toller Flug! Die Thermik war sehr gut und die Meisten flogen zurück bis nach Bezau. Für den nächsten Flug wussten wir, dass wir von oder Richtung Andelsbuch starten mussten. So trafen wir uns am Startplatz Niedere. Die Einen von Bezau, die Andern von Andelsbuch herkommend. Die Bergfahrt von Andelsbuch mit den sehr alten Sesselliften braucht da ein wenig Geduld.  Da hat man richtig Zeit die Aussicht zu geniessen. Das Wetter war sehr labil. Schnell bildete sich vor dem Starplatz eine Wolke noch bevor alle gestartet waren. Zum Glück löste sie sich nach langem warten noch auf und so konnten alle noch einen tollen Flug geniessen.

Der Mittwoch war dann wettertechnisch nochmals eine Herausforderung. Die Wolken entwickelten sich sehr schnell, und mit dem Wind in der Höhe kamen sie zügig voran. Es gab einen Flug Richtung Bezau bei deutlichem Seitenwind am Startplatz und einen nach Andelsbuch. Die Erste Herausforderung war der Wind am Startplatz der von allen Seiten kam, nur nicht von vorne. Dann die Wolken, die sich rasant entwickelten. So schnell, dass man einen tollen Flug abprubt abbrechen musste. Gut, dass man einen Schnellabstieg beherrscht. Danach mussten wir leider wegen dem Wetter frühzeitig nach Hause reisen.

Es waren 3 sehr lehrreiche und tolle Tage. Ich war sicher nicht das letzte Mal im Bregenzerwald.

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